Segusier vom Sohlberg
Schon lange begleitet der Hund den Menschen bei der Jagd. Bereits in der ägyptischen Antike sind Laufhunde beschrieben, die den heutigen Bracken ähnlich sind. Nach der Verbreitung über den ganzen Mittelmeerraum und nach Europa wurden der Segusier, auch Keltenbracke genannt, im Herzen Europas als Jagd und Hofhund gezüchtet. Dieser Hundetyp war im Vergleich zu den ägyptischen, windhundartigen Hunden eher grob vom Körperbau. Heute ist dieser Hundeschlag ausgestorben. Jedoch sind aus ihm die Bracken der Mitte hervorgegangen. Der älteste noch relativ unverändert erhaltene Hund dieses Stammbaums ist der Hubertushund. Er wurde schon ab dem frühen Mittelalter in der Abtei Saint-Hubert in den Ardennen gezüchtet und im Mittelalter überwiegend als Leithund eingesetzt.
Zu den Bracken der Mitte zählen die französischen und Schweizer Laufhunde ebenso wie der Hannoversche Schweißhund. Die Bracken Österreichs sind zumindest teilweise auch auf diesen Ursprung wahrscheinlich aber auch auf die Bracken des Südens mit einem eher schmaleren, windhundartigen Gebäude zurückzuführen.
Tradition ist ein wichtiges Element der Jagd. Sie erinnert uns immer wieder an die Geschichte unserer Zivilisation und unsere Werte. Um unsere Verbundenheit mit der langen Tradition der Laufhunde in Europa deutlich zu machen, haben wir den Segusier als Logo und im Namen der Stöbergruppe aufgenommen.
Da unsere Trainingseinheiten meistens rund um den Steinmättlehof auf dem Sohlberg stattfinden, musste auch er in den Namen. Vom Sohlbergsattel bietet sich ein traumhafter Blick auf den höchsten Berg des nördlichen Schwarzwalds, die Hornisgrinde. Was liegt also näher, als diesen Berg in das Logo zu setzen?





